SUNDAY, APRIL 30, 2017

Indianerstämme des Südostens



Cherokee

Wilder-IndianerDie Cherokee waren kein Volksstamm der Muskhogee-Sprschfamilie, sondern ein Stamm der mächtigen Irokesen-Sprachfamilie. Sie lebten in den Appalachen, einem Gebirgszug an der Atlantischen Küste. Sie bestanden aus drei Unterstämmen. Die Cherokee waren auch ein hochzivilisierter Stamm der Fünf, später Sechs Nationen der Irokesen-Liga. Bei den Cherokee gehörte der Kampf mit grausamen, religiösen Hintergrung zur Tagesordnung. Es war einfach die Lebenart der Cherokee-Krieger sich ständig im Kampf zu beweisen. Dies stärkte ihr Bewußtsein und ihren Stolz zugleich, wenn man sie nach erfolgreichen Kriegszug feierte. man wollte aber dabei keinen feind unterjochen oder aus ihrem Stammesgebiet vertreiben.

Der Volksstamm der Cherokee lebte in festen Ansiedlungen, besaßen Schulen und Akademien, hatten ein eigenes Alphabet, es gab eine geschriebene Verfassung und sogar ein ausreichende medizinische Versorgung. Weiterhin hatten sie eine fortschrittliche Landwirdschaft und ein Parlament, wo auch Frauen Abgeordnete werden konnten, war ebensfalls vorhanden. Es basierte auf demokratischer Grundlage mit einem Präsidial-Zweikammersystem.

Sogar am Englischen Hof von Georg dem Dritten hatten die Cherokee einen Botschafter. Kaum zu glauben ist, dass es bereits Aktiengesellschaften gab, eine Staatszeitung herausgegeben wurde, Zivil-und Strafgesetze angewand wurden und rechtsprechende und Polizeiorgane vorhanden waren. Die Cherokee besaßen eine höhre Kultur als die Weißen während ihrer Staatsgründung. Im Jahre 1825 zählte die Bevölkerung der Cherokee etwa 20000 Stammesmitglieder, darunter 147 weiße männer, 73 weiße frauen und 1277 Negersklaven. Die ländereien der Cherokee beanspruchte aber nun der Staat Georgia und sie sollten ins Indianerterritorium umgesiedelt werden. Tausende starben bei dem Versuch, ihr Stammesgebiet zu verteidigen, bzw. beim >> Trail der Tränen<< der von 1832 bis 1839 dauerte und mit der Einpferchung in eine Reservation in Oklahoma endete. Alle rechtlichen Schritte scheiterten, die die Cherokee gegen die Vertreibung aus ihrer Heimat unternahmen.

Die Gerichte entschieden immer gegen sie. Mehrere Cherokee liefen davon und versteckten sich in den Bergen von Tennessee und Nourth Carolina. der Kongreß unterstützte sie beim Erwerb neuen Landes. Die Irokesen kämpften im Bürgerkrieg auf der Seite der südstaaten. dies hatte zur folge dass alle Verträge, die zwischen ihnen und der Regierung geschlossen waren, annulliert wurden. Da die weißen immer weiter nach Westen vordrangen, wurde das Indianerterritorium von Oklahoma auf Beschluß der US-Regierung aufgelöst. Mit dieser Entscheidung war das Schicksal der mitglieder der Irokesen-Liga besiegelt.

Chickasaw

Die Chicksaw sind ein Stamm der Muskhogee-Sprachfamilie. Er gehörte zu den Fünf zivilisierten Nationen und lebten am unteren Mississippi. Sie waren am Anfang des Eindringens der Weißen mit ihrem späteren Bruderstamm der Chickawas verfeindet. Da die Choctaw im Süden lebten, wurden sie verbündete der Franzosen, die chickawas der Briten. Die choctaw verstanden sich gut mit den Weißen und halfen deshalb General Jackson beim Kampf gegen die Creek. Ab dem Jahre 1820 begangen die Choctaw wie auch die Chickisaw mit der Viehzucht und bauten Schulen, nach dem > Trail der Tränen<, umsiedlung in das Indianerterritorium Oklahoma. Die Chicksaw hatten eine genau so hohe Kultur wie die Cherokee.

Choctaw

Die Choctaw sind ein Stamm der Muskhigee-Sprachfamilie. Sie lebten am Mississippi, sie waren am Anfang des Eindringens der Weißen mit ihrem späteren Bruderstamm der Chickasaw verfeindet. da die Choctaw im Süden lebten, wurden sie Verbündete der Franzosen, die Chickasaw der Briten. Die Choctaw verstanden sich gut mit den Weißen und halfen deshalb General Jackson beim Kampf gegen die Creek. Ab dem Jahre 1820 begangen die Chotaw wie auch die Chicksaw mit der Viehzucht und erbauten Schulen.

Die Choctaw hatten eine genau so eine hohe Kultur wie die Cherokee.

Creek

Sie sind ein stamm der Muskhogee-Sprachfamilie und waren in Alabama, Georgia und South Carolina beheimatet. Das Wort >Creek< ist abgeleitet vom Ochise Creek. Der Stamm teilte sich in Obere und untere Creek, jedoch sahen sie sich als ein Volk. Sie hatten sich mit den Briten verbündet und sahen die Spanier, welche in Florida saßen, als Feinde an. Die Creek verhielten sich gegenüber den Franzosen, die in Lousiana sich niedergelassen hatten, abweisend. Die Creek verteidigten die Englischen Ansiedlungen gegen feindliche Indianerstämme. Nach der amerikanischen Revolution mußten die Engländer das gesamte gebiet südlich von Kanada abgeben. Die letzten Landesherren hatten nur ein Interesse, das Land der ansässigen Stämme an sich zureißen. Tecumseh, Sachem der Shawnee, vereinigten mehrere Volksstämme, um gegen die Siedler Krieg zu führen. Nicht alle des gespaltenen Stammes der Creek schlossen sich Tecumseh an sondern führten 1813-14 gegen die Vereinigten-Staaten selbst Krieg. Der Häuptling Lamochattee führte sie an.

Die US-Regierung schickte den General Andrew Jackson, später Präsident der USA, um den aufstand zu beenden. Er verfolgte die Creek gnadenlos und stürmte deren befestigte Dörfer. Die Männerwurden getötet und die Frauen und Kinder gefangengenommen. Am 9.8.1814 schloss Lamochatte einen Friedensvertrag wobei große teile des Stammesgebietes verlorengingen.

Im Jahre 1836 wurden sie zwangsumgesiedelt. die Creek wurden auf dem >Trail der Tränen< über den Mississippi getrieben und im Indianerterrtorium angesiedelt. Seminolen Seminole bedeutet in der Sprache der Creek>Die außerhalb Wohnenden< Sie sind ebenfalls ein Stamm der Muskhogee-Sprachfamilie und waren in Dörfern im südlichen Georgia und Florida beheimtet. Die Seminolen gehörten zu den Fünf zivulirten Nationen, betrieben Ackerbau und besaßen eine hohe Zivilisation, ähnlich die der anderen zivilisierten Stämme. Mit dem anstieg der Weißen Eindringlinge zogen sich die Seminolen nach Florida zurück. Im Jahre 1832 schlossen sie einen Friedensvertrag mit den USA. Auch sie sollten ins Indianerterritorium umgesiedelt werden. Als sie aber hörten, dass ihre Stammesangehörigen niedrigen Einschlags , in die Sklaverei verkauft werden sollten, flohen sie in die Moore der Everglades.

Ab nun begann ein siebenjähriger krieg bei dem hunderte Soldaten und Siedler ihr Leben lassen mußten. Sieben hervorragenfde Generale der US-Armee wurden geschlagen, Und 45 Millionen Dollar Kriegskosten ausgeben. Trotz des Vertrats an den berühmen Seminolen-Häuptling Osceola und seinem Tod im Fort Moultrie im Jahe1838, ging der Krieg weiter. Erst 1842 waren die Seminolen zu verhandlungen mit der USA bereit. Ein Großteil siedelte ins Indianerterritorium nach Oklahoma um, andere blieben in den Everglades. Als man die Moore Trockenlegte, wanderten die Zurückgebliebenen in die Cypress-, Brighton-und Dania-Schutzgebiete der Halbinsel Floridas. Zwischen den Seminolen und den USA gibt es bis heute keinen Friedensvertrag.

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